Die etwas andere Rezension: Leseleuchte Henry



Henry in seinem natürlichen Habitat
Henry in seinem natürlichen Habitat

Heute möchte ich euch etwas ganz Besonderes vorstellen. Eigentlich scheint es zunächst Off-Topic, aber irgendwie ist es auch completely On-topic! In der letzten Woche habe ich eine Erfahrung gemacht, die ich nicht mehr missen möchte: Das abendliche Lesen im Bett mit der Leseleuchte Henry. Zunächst dachte ich nicht, dass ich ich mit einer völlig ungeeigneten Beleuchtung lese, doch seit der Benutzung von Henry habe ich gemerkt, was ich meinen Augen bisher so zugemutet habe: Abendliches Lesen im Bett nur mit der Nachttischlampe. Je nach Liegeposition versperrt man sich dann auch noch selbst das Licht. Jahrelang musste ich mit Brille lesen, um die dunklen Seiten zu erkennen, und das ist unbequem! Ständig bin ich eingeschlafen nach nur einer Seite, weil es einfach zu anstrengend für die Augen war. Meine Augen wurden schlechter und schlechter. Erst in Retrospektive ist mir all das aufgefallen, denn mit meiner neuen Leseleuchte ist es einfach nur so viel angenehmer.

Doch wer ist denn nun eigentlich dieser Henry?

Leseleuchte Henry
Leseleuchte Henry

Henry ist eine kuschelige Leseleuchte in Form eines niedlichen Tiers, manche sehen eine Leseratte, wieder andere ein Schweinchen, wieder andere sogar einen Hund. Henry ist weich und gepolstert und hat eine angenehme Schwere. Sein Leuchtrüssel enthält eine kräftige tageslichtweiße LED-Birne, die in zwei Stufen verstellbar ist: eine Lesestufe, die immer noch sehr hell ist, und eine noch hellere SOS-Stufe, für den Splitter im Finger, den dunklen Keller, etc. Anfangs war ich überrascht, dass in Henry keine gelbliche Leuchte integriert ist, weil gelbliches Licht doch angenehm zum Lesen ist, zudem kam es mir zunächst extrem hell vor, doch nach einer Stunde lesen haben ich und meine Augen gemerkt, dass genau dieses Licht sehr angenehm ist und gut tut. Natürlich sollte man den Rüssel nicht bei angeschaltetem Licht untersuchen, sonst wird man doch etwas geblendet. 😀 Zum Lesen packt man sich Henry einfach, je nach Leseposition, einfach auf die Schulter, er schmiegt sich so an den Hals und leuchtet das Buch perfekt an.

Wenn Henry nach gut acht Stunden auch mal leer sein solle, wird er per USB aufgeladen: In seinem Bauch befindet sich eine kleine Tasche, wo sich das USB-Kabel befindet. Die Tasche ist jedoch gut versteckt, da Henry auch für kleinere Nutzer geeignet sein soll; mit einem kleinen Pin oder einer Büroklammer kann man den Reißverschluss jedoch easy-peasy öffnen.

Henry ist durch seine samtige Oberfläche leider etwas Fussel-anfällig; vor allem mein schwarzer musste vor seinem Fotoshooting erst mal etwas abgebürstet werden. 🙂 Wer schwarz nicht mag, für den gibt es auch noch den grauen und den schwarz-weiß gestreiften, an Beetlejuice erinnernden Henry. Für mich privat finde ich die Flusen nicht schlimm, so ist das halt, wenn man eine Katze hat und Henry neben dem Bett liegen hat und im Bett benutzt.

Leseleuchte Henry

Und wie wird Henry benutzt?

Durch einen Druck auf seine Nase schaltet ihr die erste Stufe ein: Die Lesestufe. Ein erneuter Druck erhellt das Licht noch weiter und auf dieser Stufe kann schwuppdiwupp ein dunkler Keller entgruselt werden – es ist sehr hell! Nicht in die Leuchte gucken! Der dritte Druck schaltet Henry wieder aus. Sobald er erst einmal an ist, schwingt euch in eure Lesposition und legt ihn euch einfach auf die Schulter. Et voilà! Nie wieder müde Augen — oder Bettnachbarn, die sich über die noch eingeschaltete Nachttischlampe beschweren.

Warum empfiehlst du Henry?

Weil ich jahrelang nicht gemerkt habe, wie schlecht meine Lichtverhältnisse beim Lesen sind. Klar könnte man sich nun einfach eine kleine Leseleuchte zum Ans-Bett-Klippen kaufen, doch die sind oft mit gelblichen LEDs ausgestattet und längst nicht so hell wie Henry. Wer nur gelegentlich mal im Bett liest, braucht vermutlich keinen Henry, aber wer wie ich jeden Abend ins Buch schaut, für den ist gute Beleuchtung unabdingbar. Dadurch, dass ich ewig beim Lesen eingeschlafen bin und meine Augen weh taten, kam ich in den tollsten Büchern nicht voran und habe dazu auch noch meinen Augen nichts Gutes getan. Erst jetzt, mit Henry auf meiner Schulter, merke ich, wie gutes Lesen funktioniert: Mit ausreichender Beleuchtung!

Mein Fazit

Ich möchte Henry nicht mehr missen. Klar, man muss sich erst an das kleine Gewicht auf dem Hals gewöhnen, aber ich merke, dass das Lesen mit Henry nicht nur meinem Lesefortschritt gut tut (120 Seiten am Stück, yeah!), sondern auch meinen Augen. Ich muss nicht mehr mit Brille lesen und kann trotzdem alles erkennen. Zudem ist mein Bettnachbar auch nicht mehr genervt, dass die Nachttischlampe noch an ist oder ich mal wieder vergessen habe, diese auszuschalten. Ich kann eigentlich nur jedem, der täglich abends noch liest, Henry ans Herz legen. Er ist der beste Beweis dafür, dass Leselampen nicht hässlich sein müssen! Zudem ist er eine echte Wohltat für das Auge. Also nicht nur mit seiner Optik. 😉 Nach einer Woche Lesen mit Henry auf meiner Schulter habe ich gemerkt, dass meine Augen abends weniger schmerzen, dass ich besser und mehr lesen kann, gerade weil meine Augen sich nicht mehr so anstrengen müssen, um im Halbdunkeln die Wörter zu erkennen. Zudem liege ich auch bequemer, weil ich meine Brille aus lassen kann. Durch das Lesen mit Brille hab ich mir oft noch ein Kissen unter den Nacken gestopft, was mir auch noch Nackenschmerzen beschert hat. Alles in Allem kann ich durchweg sagen: Henry ist eine echte Bereicherung für meinen Alltag!

Wo bekomme ich jetzt so einen Henry her? Henry hat seine eigene Webseite: hallohenry.com. Von dort aus gelangt ihr auch zum jundado Shop. Henry ist 100% „made in Germany“.

 

 

Vielen Dank an dieser Stelle an jundado, dass ich einen Henry von der Buchmesse mit nach Hause nehmen durfte. 

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3 Kommentare

  1. Der Henry ist ja toll! 🙂 Merke ich mir auf jeden Fall, ich stopfe mir nämlich auch immer ein Kissen irgendwie hinter den Kopf und versuche, die Leselampe so zu biegen, dass mein Mann nicht zu sehr angestrahlt wird, allerdings strahle ich dann den Schrank an, bzw. die Nachttischlampe den Schrank und der ist weiß und kann super Licht reflektieren, was weder mir hilft (da ja nicht mein Buch angeleuchtet wird, sondern der Schrank), noch meinem Mann (angestrahlter Schrank blendet Mann, der schlafen will)… Da klingt Henry ja nach einer guten Lösung 😉

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