Thierry Cohen: Still with me



Deutscher Titel: Ich hätte es vorgezogen zu leben

Erste Zeile: Pills. Whiskey. A little pot. I’m lying down. I know what I’m doing.

Amazon.de Kurzbeschreibung:

Du hast immer nur einen Tag für dein ganzes Leben und für deine Liebe …

Und irgendwann wachst du auf …
… und freust dich, weil du mit der Frau zusammen bist, wegen der du dich umgebracht hast …
… und wunderst dich, weil jemand Anderer dein Leben auf eine Weise führt, die dir nicht gefällt …
… und merkst, wer dieser Andere ist: dein größter Feind – du selbst!

Eine erfüllte Liebe und ein geglücktes Leben: zu schön, um wahr zu sein? An seinem 20. Geburtstag bringt Jeremy sich um, weil ihn seine große Liebe Viktoria nicht erhört. Doch er wacht wieder auf, Viktoria weckt ihn zärtlich und gratuliert ihm zu seinem 21. Geburtstag. Jeremy ist glücklich: Zwar kann er sich an das vergangene Jahr nicht erinnern, doch ist er mit der Frau zusammen, die er liebt. Ist das das Paradies? Als er das nächste Mal aufwacht, sind zwei Jahre vergangen, an die er sich nicht erinnern kann. Und er muss feststellen, dass sein anderes Ich, das diese zwei Jahre gelebt hat, anscheinend kein besonders angenehmer Zeitgenosse ist. Jeremy wird in immer größeren Abständen aufwachen. Und er nimmt den Kampf gegen den „bösen“ Jeremy auf, der mittlerweile drauf und dran ist, seine Liebe zu Viktoria zu zerstören. Er hat für diesen Kampf genau einen Tag Zeit. Immer wieder. Ein ganzes Leben lang. Wird es Jeremy gelingen, wenigstens seinen Traum von einem glücklichen Leben mit Viktoria zu retten?

Eine Liebesgeschichte der ganz besonderen Art.

Mein Fazit:

Auf dieses Buch aufmerksam wurde ich durch den Kindle Deal des Tages. Die Story ist sehr originell, so etwas ähnliches habe ich noch nirgendwo gesehen. Man kann sich sehr schnell in den Protagonisten hineinversetzen, und vor allem die Momente, kurz nachdem er aufwacht und kurz bevor er wieder weggerissen wird sind mit so einer Gefühlswucht erzählt, dass man auch sofort dieses beklemmende Gefühl in der Brust bekommt, was er beschreibt.
In den Erzählstil kommt man auch sehr gut rein und die Handlung ist im Gegensatz zu anderen Büchern konstant gut und flaut auch nicht ab. Die Charaktere sind alle sehr gut gelungen, da hat der Autor sich gut ins Zeug gelegt!

Alles in allem war es sehr spannend zu lesen, wie Jeremy seine wenigen Lebenstage durchlebt, sich immer wieder aufbauen muss, was alles in der Zwischenzeit passiert ist und wie er möglicherweise den Weg seines bösen Ichs verändern kann. Der Bezug zur Religion war sehr plausibel, wenn auch für mich als Atheisten eher nicht so interessant. Der einzige Punkt, den ich an diesem Buch zu bemängeln habe, ist, dass man sich den Ausgang des Buches nach 10 Seiten schon denken kann, und dass es dann tatsächlich so kommt, ist umso enttäuschender. Eine Überraschung am Schluss wäre vielleicht besser gewesen! Deshalb nur 4/5 Punkten.

Du magst vielleicht auch...

Kommentar verfassen