Roan Parrish: Where we left off



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Titel: Where we left off (Middle of Somewhere Series #3)
Autor: Roan Parrish
Verlag: Dreamspinner Press
Veröffentlichung: 26. September 2016
Sprache: Englisch
Format: Ebook

Original Klappentext:

Leo Ware may be young, but he knows what he wants. And what he wants is Will Highland. Snarky, sophisticated, fiercely opinionated Will Highland, who burst into Leo’s unremarkable life like a supernova… and then was gone just as quickly.

For the past miserable year, Leo hasn’t been able to stop thinking about the powerful connection he and Will shared. So, when Leo moves to New York for college, he sweeps back into Will’s life, hopeful that they can pick up where they left off. What begins as a unique friendship soon burns with chemistry they can’t deny… though Will certainly tries.

But Leo longs for more than friendship and hot sex. A romantic to his core, Leo wants passion, love, commitment—everything Will isn’t interested in giving. Will thinks romance is a cheesy fairytale and love is overrated. He likes his space and he’s happy with things just the way they are, thank you very much. Or is he? Because as he and Leo get more and more tangled up in each other’s lives, Will begins to act like maybe love is something he could feel after all.

~.~

Dies ist der dritte Band dieser Serie und hier bekommt der Leser endlich die Geschichte von Leo und Will zu lesen, welche sich schon im ersten Band angedeutet hat. Leo lebt in Holiday und Will in New York. Leo lernt Will kennen als er im Garten Rex’s von Daniel Selbstverteidigungsunterricht bekommt und beim Anblick Leo’s vom Skateboard, auf dem er zur Balance steht, fällt.

„You know we met two years ago, today,“ I told him.
„I remember,“ Will said. „You looked hilarious falling off that skateboard.“

Die Geschehnisse von Band 1 sind nun fast 2 Jahre her und wie man in den anderen Bänden mitbekommen hat, hat Leo alles daran gesetzt in New York aufs College zu gehen um in der Nähe von Will zu sein, in der Hoffnung auf eine Beziehung zu ihm.

Zu Beginn des Buches kommt ein total erschöpfter Leo mit dem Bus in New York an, im Gepäck zwei Koffer, Rucksack, Skateboard und einen Haufen Vorsätze:

 1 .Make a good first impression.
 2. Do not gawk at everything like a total noob.
 3.Memorize the subway map so you don’t get lost and have to ask for directions constantly.
 4. Do not stalk Will like a total psycho when you get to New York in order to confess your love for him because you barely know him and haven’t seen him in almost two years and also he’s a bag of dicks.

Leo lebt sich langsam am College ein und lernt neue Freunde kennen und nimmt Kontakt zu Will auf.
Im Laufe der Zeit fallen beide in eine Art Freundschaft, doch Leo will mehr von Will, obwohl dieser ihm mehr als einmal klar macht das Beziehungen nichts für ihn sind.
Trotzdem fängt Will an Leo zu küssen und verhält sich mehr oder weniger wie jemand der in einer Beziehung ist. Als schlussendlich Sex hinzukommt ist das Chaos perfekt. Will stößt Leo aber emotional weiterhin von sich und Leo traut sich nicht Will seine Liebe zu gestehen.
Als Leo Will in einer unschönen Situation erwischt entscheidet er sich aus Selbstschutz den Kontakt abzubrechen um zu versuchen seine Gefühle für Will zu überwinden.
Wochen später erhält Leo einen Anruf von einem aufgewühlten Will. Er ist zurück in Holiday, wo seine manisch- depressive Schwester zum wiederholtem Male ihre Kinder im Stich gelassen und einen Unfall gebaut hat.
Leo entscheidet sich trotz allem Will beizustehen und fliegt nach Holiday und beide fallen wieder in ihr vorheriges Verhaltensmuster. Beziehung ja oder nein, das ist hier die Frage. Leo muss die Entscheidung treffen ob er Will endlich seine Gefühle gesteht, mit dem Ausblick endlich die Beziehung zu führen nach der er sich sehnt oder seinen Traum endgültig zu begraben. Will hingegen muss sich entscheiden ob er vielleicht doch in der Lage ist Leo das zu geben was er braucht und ob es nicht letztlich das ist was er auch möchte.

Lieblingszitate:

„So you seriously aren’t doing anything festive for Thanksgiving?“
„I got a turkey sandwich with cranberry compote for lunch. That was festive as hell.“

.

„Next thing I know you’ll say good morning or ask me how I am and I’ll have to kill myself.“
„How are you and good morning are not intrusive, asshole!“
„How are you is the root canal of small talk and good morning should be shot.“

.

„But I’m suddenly not tired anymore,“ I said.
„Yes, you are. You just forgot about it momentarily because penises don’t run on the same clock as the rest of us.“
„You mean like dessert stomach? A cock clock?“

.

„Also, sorry, full disclosure: I’ve had, like, a lot of Coke just now, so. The soda, I mean. And ice cream. Like. A lot.“
„Yeah, I thought my picture was shaky, but I guess you’re just vibrating.“

.

„Holy… what did you… how are you on my phone?“ Daniel said, shaking it.
„Dude, you FaceTimed me.“
„What the shit is a face time?“
„You video called me instead of regular calling me. Like skype.“
„Shit, that’s a thing?“

.

„So, okay, yeah, sure, bring Mini-Skarsgard, whatever.“
„You know he calls you the Prince of Poetry.“
Daniel scowled and muttered something that sounded like „pretty boy model asshole bullshit“, but I couldn’t be sure.

Was ich mochte:

  • Der Schreibstil der Autorin ist auch in diesem Band wundervoll.
  • Haupt- und Nebencharaktere waren sehr ausgearbeitet und wirkten nicht eindimensional.
  • Der Leser erhält Einblick in die aktuelle Situation von Daniel und Rex. Ich mag es wenn man indirekt über vorherige Charaktere auf dem Laufenden gehalten wird.
  • Die Freundschaft zwischen Leo und Daniel.
  • Coverdesign des Buches ist wieder super toll und auch sehr passend.

Was ich nicht mochte:

Vorsicht Spoiler!

  • Will
  • Will
  • Und nochmal Will.
  • Der Klappentext ist Bullshit. Chemistry? Haha, nope.
  • Keine Erzählperspektive von Will. So sehr ich den Typ nicht abkonnte, vielleicht hätte es geholfen manches zu verstehen.
  • Kein Epilog. Nachdem es schon kein HEA gibt, sondern nur ein vorsichtiges HFN (an welches ich auch nicht glaube), war das der Overkill.
  • Untreue. Ich hasse nichts mehr wie Untreue. Und dann hat hat Will auch noch den Nerv Leo dafür die Schuld zu geben das er unglücklich und allein ist, nachdem Leo ihm nach  Will’s Eskapade mit einem anderen Mann sagt das er das nicht mehr mitmacht und kein Kontakt mehr möchte. WTF?!
  • Zu viel Leo’s College, Leo’s Arbeit und Leo’s Freunde und zu wenig Fokus auf Leo’s und Will’s Beziehung. Wenn man es denn als solche bezeichnen mag. Oder es als Entwicklung bezeichnen mag. Meiner Meinung nach war das nonexistent.
  • Der ganze Plot war recht unspektakulär, nur etwa 1/3 fällt auf Will/Leo und der Rest wird mit dem oben Genannten gefüllt. An sich nichts Schlimmes, ich habe schon einige College Lovestorys mit weniger Plot gelesen, welche aber gut waren, da der emotionale Aspekt passte. Hier hingegen machte die fehlende emotionale Entwicklung zwischen Will und Leo alles sehr langatmig. Erst auf den letzten Seiten findet eine Auseinandersetzung mit ihren Emotionen statt, wenn man es denn als solche bezeichnen mag.
  • Als Leo mit Will über ihren jetzigen Beziehungsstatus spricht ( ziemlich am Ende des Buches) bekommt er folgendes von Will zu hören:
    „I can try not sleeping with other people . . . but I don’t know if I can promise it forever. I don’t know what will happen in the future . . . I reserve the right to find other people desirable. And to, like, renegotiate shit down the line.“
    Urrgh. Und Leo, der Romantiker, ist damit einverstanden, nachdem er zuvor noch genau deswegen den Kontakt abgebrochen hat. Wtf is falsch mit dir Junge?! Oh man.
  • Alter Falter wenn ich so Bücher lese will ich ein HEA und treue Protagonisten und nicht einen fremdgehenden, emotional gehandicapten Vollpfosten, der nicht sieht was er an seinem Partner hat.
  • Will’s Geste am Schluss war toll, aber dann musste er’s ja unbedingt kaputt machen, indem er einen Wutausbruch bekommt und sich aufregt als Leo erwartet das er seine Gefühle auch mal in Worte ausdrückt und nicht nur Leo raten lässt was in seinem Kopf und Herz vor sich geht. Und Leo, Leo küsst ihn dafür. The End. Urrgs.
  • Es war in keinster Weise romantisch. Nicht mal ansatzweise. Ich hatte das Gefühl das Will eher einen Freund braucht der bei Fingerschnipsen um ihn herumtanzt. Ich mein Leo tut und macht alles für ihn und er schafft es nichtmal ein Ich mag dich./ Ich liebe dich./ Ich brauche dich. zu sagen. Erbärmlich!
  • Kurzum: Will war ein totaler Reinfall und so sehr ich schwierige, emotional nicht ganz so bewanderte Charaktere auch mag, aber das hier war echt zu viel.

Fazit:

Dieser Band hat mich einfach nur maßlos enttäuscht. Werde ich wohl nicht nochmal lesen. Schade, denn ich mag die Autorin und die beiden vorherigen Bände nämlich sehr.

Von mir gab’s  2 von 5 Sternen auf Goodreads dafür. Weil Leo und weil der Schreibstil der Autorin einfach toll ist.

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