Mein Lesejahr 2016 – die Flops



Wow, ist eine Menge Zeit ins Land geflossen seit dem letzten Post! Zeit, um mal ein bisschen frischen Wind hier reinzupusten und direkt mal mit meinem Jahresrückblick 2016 anzufangen. Dieses Jahr habe ich bisher über 80 Bücher gelesen, weit mehr als ich mir vorgenommen hatte. Letztes Jahr war mit ~10 Büchern nämlich echt mies, das wollte ich dann 2016 mit einer Goodreads Reading Challenge von 30 (später updated auf 50) Büchern wieder wett machen.

Es waren leider einige Flops dabei, aber auch einige Titel, die mich wirklich begeistert haben! Im ersten Teil meines Jahresrückblicks werde ich euch kurz berichten, welche Bücher mich genervt aufstöhnen und ziemlich enttäuscht haben.

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Mit Planet Magnon von Leif Randt bin ich einfach nicht warm geworden, ich habe auch die generelle Geschichte nicht überblickt. Leider, obwohl ich gute Science-Fiction liebe, ein Flop für mich.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter.. Ohje. Gehyped, gelobt, verfilmt. Aber einfach nicht für mich. Die Story war ganz nett, aber die Erzählweise… nein. So prätentiös habe ich mich mit 14 Jahren nicht ausgedrückt. Das Ganze wirkt aufgesetzt, geskriptet, überspielt. Ein einfaches Nein.

Auf die Verfilmung von Emma Donoghues Room habe ich mich trotz des Buches sehr gefreut, denn die Idee ist auf jeden Fall sehr sehr gut! Das Ganze aus der Sicht des Kindes zu erzählen, fand ich ziemlich interessant. Allerdings fehlen die Emotionen. Jack riecht zum ersten Mal in seinem Leben frische Luft, doch erzählerisch wirkt es, als wäre nichts Großartiges passiert, und das stört an so vielen Stellen. Den Film kann ich aber empfehlen!

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Anfangs spannend und gut erzählt, hat Ich. Darf. Nicht. Schlafen. von S.J. Watson stark nachgelassen. Das Ende war irgendwie vorausschaubar, der Plot Twist eher so meh, die Charaktere… naja.

J.A. Souders‘ Revelations hat mich das halbe Jahr auf heißen Kohlen sitzen lassen, denn den ersten Band, Renegade, habe ich verschlungen! So spannend und blutig war Young Adult lange nicht mehr! Der zweite Band war, meine Erfahrungen mit Trilogien wieder einmal bestätigend, eher dröge und auch nur semi-spannend, und ich dachte mit Teil 3 kommt die Action und das im-Bett-lesend-mit-Gänsehaut-sitzen wieder, aber weit gefehlt… schade.

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück von Francois Lelord war.. einfach nur scheußlich. Sorry, aber dafür habe ich leider kein besseres Wort. Die „Weisheiten“ die er gesammelt hat sind sehr banal und, was mich am allermeisten stört, er reist um die Welt, um das Glück zu finden, und schläft dabei mit gefühlt jeder Frau, die ihm begegnet, obwohl daheim seine Ehefrau auf ihn wartet. Das ist für mich nicht die Suche nach dem Glück, sondern einfach nur widerlich. Beim Lesen musste ich teilweise, von diesem Charakter genervt, aufstöhnen, las aber weiter, in der Hoffnung, dass dieses auf den Bestsellerlisten stehende Buch noch mit einer Krönung am Ende aufkreuzt. Die blieb aber leider aus. Finger weg!

Zusammengefasst waren meine Flops dieses Jahr zahlreich (schaut gerne mal in mein Goodreads 😉 ), es hat sich aber wieder mal bestätigt, dass YA-Trilogien meist einen schwachen mittleren Band und einen nicht-annähernd-so-gut-wie-den-ersten Band haben (einzige Ausnahme bei mir bisher: die Godspeed Trilogie von Beth Revis. Hammer!), ich keine Krimis und Thriller mag, und dass ich die Hector-Bücher nicht mal mit der Kneifzange anfasse!

Was waren eure Buchflops des Jahres? Ich bin gespannt!

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