Komfortzonen & Community Ratings: Lesemonat April



Hallo ihr Lieben!

… und schon wieder ist es Zeit für den Monatsrückblick. Ich habe irgendwie das Gefühl, das Jahr rast nur so an mir vorbei. Geht es nur mir so? Fast ist schon die Hälfte des Jahres um, die Verlage packen schon die Herbstvorschauen aus und ich fühle mich wie Ende 2017: völlig überfordert, weil so viele tolle Bücher bald erscheinen werden! Dabei wächst mir mein SUB ohnehin schon über den Kopf (bald muss auch ein neues Bücherregal mit zwei Extra-Böden her) und ich bin oft sehr unsicher, welches dieser tollen neuen Bücher ich als erstes lesen soll… Hach, the struggle is real! Diesen Monat hatte ich jedenfalls wieder mal eine kunterbunte Mischung, nicht nur, was die Themen betrifft, sondern auch bezüglich des Herkunftslandes. So gab es diesmal zwei französische Werke und sogar drei aus Japan, aber nur zwei aus Deutschland. Mit „Samy“ und „Fische“ habe ich mich aus meiner Komfortzone herausgewagt, mit einem nicht ganz so tollen Ergebnis, mit den drei japanischen Titeln habe ich sozusagen in eine „sichere Bank“ investiert, da mich ehrlich gesagt bisher noch kein Buch aus dem asiatischen Raum enttäuscht hat. Der Schreibstil, die Stimmung… all das ist immer genau meins und gehört jetzt auch in meine Komfortzone! Da bin ich wirklich froh, dass ich mich letztes Jahr an mir fremde Gefilde begeben habe, es hat sich wirklich gelohnt! Und deshalb gibt es jetzt auch einen neuen Tag, „asiatische Literatur“, den ihr unter dem Reiter „Rezensionen“ findet.

Gelesen:

SUB Abbau im April

Uiuiui, was für ein Monat! Neben zwei Büchern, die mir überhaupt nicht zugesagt haben, gab es einige mittelmäßige, aber auch ganze sieben Perlen! Vor der Lektüre und auch danach schaue ich ja immer bei Goodreads vorbei, um die eine oder andere Rezension zu lesen, und werfe dabei auch einen Blick auf das Community Rating. Ich bin immer wieder überrascht, wie oft mein Büchergeschmack von der Mehrheit abweicht. Ich weiß, die Zahlen sind unwichtig und sagen nichts aus über meinen persönlichen Geschmack, aber ich finde es immer wieder spannend zu sehen, wie andere Leute dasselbe Buch finden und wie sie dieses später bewerten bzw. rezensieren. Zu Beckers „Samy“ habe ich beispielsweise nur durchweg positive Meinungen gefunden und war doch sehr überrascht. Aber wie heißt es so schön: Geschmäcker sind verschieden — und das ist auch gut so! Ohne die eine oder andere superschlechte Bewertung wäre ich nie auf einige Perlen aufmerksam geworden. Aus diesem Monat hat beispielsweise Bassignacs „Familiäre Verhältnisse“ eine Bewertung von 2,8 und „Arthur und die Farben des Lebens“ eine von 3,5. Wären Plot und Rating nicht so weit auseinander, hätte ich vielleicht nicht den Antrieb gehabt, beides sofort zu lesen. Kennt ihr das auch? Dass euch eine schlechte Bewertung anstachelt, herauszufinden, was da los ist? 😀

Zugelegt:

SUB Aufbau im April

Diesen Monat sind tatsächlich nicht so viele Bücher hier eingetrudelt wie in den letzen Monaten. Woran das nur liegt? Nun ja, einige spannende Titel sind diesen Monat erschienen, aber die lagen ehrlicherweise bereits im April in meinem Regal, und was nicht bereits da war, wurde kurzerhand bei reBuy eingekauft oder eben woanders. Einige Titel habe ich mir Hals über Kopf bestellt, ohne einen zweiten Blick auf den Klappentext oder in die Leseprobe zu werfen, was mir bei einem Titel auch zum Verhängnis wurde (s. unten). Im April gab es aber mal keine Tauschticket-Bonanza, lediglich einige wenige Titel sind bei mir eingezogen und einen habe ich sogar gewonnen („Hochgradig unlogisches Verhalten“).

Angelesen:

Angelesen im April

Ich dachte doch, es wäre für euch vielleicht interessant zu sehen, welche Bücher ich aktuell lese bzw. pausiert habe. Denn das Goodreads-Feature rechts in der Sidebar ist zwar nett, gibt euch aber keinerlei Info darüber, warum es nicht weiter geht. 😀 Angelesen im April habe ich jedenfalls das wunderbar gestaltete „Das Buch der seltsamen neuen Dinge“ von Michael Faber, bei dem ich mittlerweile irgendwo auf Seite 200 rum gestrandet bin. Nicht, dass es nicht gut wäre – das ist es wirklich! – aber die Aussicht, dass ich noch mehr als drei mal so viel lesen muss, bis ich durch bin, schreckt mich ein wenig ab. Aber der Plot ist wirklich gut! Schaut doch mal bei Kein&Aber vorbei, die Geschichte habe ich so noch nirgendwo gehört und meiner Meinung nach solltet ihr wirklich mal reinschauen. Die Rezi gibt es dann, sobald ich fertig bin.

Ein weiterer angefangener Titel ist „Space Opera“ von Catherynne M. Valente. Tja, was soll ich sagen? Cover und Klappentext haben mich mit dieser kuriosen Geschichte abgeholt, aber ich hätte wirklich einen Blick in die Leseprobe werfen sollen… Der Schreibstil ist nämlich überhaupt nicht meins. Viel zu abgedreht und einen Touch in Richtung „Night Vale“, gekreuzt mit „Per Anhalter durch die Galaxis“. Also leicht wahnsinnig. Mal schauen, ob ich hier noch weiterlesen werde.

Zur Ran an den SUB Challenge wollte ich auch noch zwei Worte sagen… Nicht geschafft! 😀 Wieder ein Monat, in dem ich keinen Titel für die Challenge gelesen habe. Tja, SUB, sieht wohl aus als müsstest du noch eine Weile mit dem Regal vorlieb nehmen.

Ausblick:

Ausblick April

Huch, noch ein neuer Abschnitt? Ganz genau, ich wollte euch noch einen kleinen Ausblick geben, was noch im Regal schlummert, aber ganz bald gelesen und rezensiert wird. Wie ihr seht, wartet da noch einiges! Ganz besonders freue ich mich auf „Ich wollte Liebe, doch ich lernte hassen!“ von Fritz Mertens, ein Lebensbericht eines Mörders und auf Xialo Guos „Es war einmal im Fernen Osten“, das wieder genau meins sein dürfte: es ist asiatische Literatur und es geht um die Berge. Zwei Fliegen mit einer Klappe!

Was habt ihr im April so gelesen, was war euer absolutes Highlight?

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